Samstag, 5. März 2016


Kein Werben fürs Sterben – Krieseneinsatz in der Sparkasse





Auch dieses Jahr trafen sich die großen „Arbeitgeber“ aus Kiel und Umgebung wieder in der Sparkassenfiliale am Lorenzendamm zu ihrer „Jobmesse“ um Schülern und Interessierten ihr Angebot an Ausbildungsberufen vorzustellen. Natürlich war auch der „Arbeitgeber Bundeswehr“ wieder vertreten um den Jugendlichen den Beruf des Soldaten schmackhaft zu machen und Rekruten für die bewaffnete Interessensvertretung der deutschen Banken und Konzerne zu gewinnen. Weil uns und vielen anderen Jugendlichen diese Interessensvertretung in derzeit 17 Kriesengebieten mit ca. 2800 Soldaten (Quelle: Bundeswehr) alles andere als kalt lassen, wollten wir auch dieses Jahr die Jobmesse bereichern. Das taten wir in Form einer „Leiche“, eines Transparentes, Flugblättern und kleinen Wurfzetteln. Auf diesen stand unter anderem „77% aller Bundeswehrsoldaten würden ihren Kindern von einer Karriere bei der Bundeswehr abraten.“ Viele Besucher der Jobmesse nahmen unseren „Krieseneinsatz“ positiv auf. Solange die Bundeswehr für Kanonenfutter wirbt, sind wir nicht weit!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen